Mikropausen: was sie sind und was zu tun ist

Eine Mikropause ist die kleinste sinnvolle Unterbrechung des Sitzens: eine kurze Pause, um sich zu bewegen und die Haltung zu wechseln, häufig genommen. Hier steht, was als eine gilt, was die Studien gefunden haben und was konkret zu tun ist.

Was als Mikropause gilt

Die Leitlinie für Bildschirmarbeitsplätze beschreibt eine Mikropause über Dauer und Takt, nicht über die Tätigkeit: eine kurze Pause von 30 bis 60 Sekunden, alle 20 Minuten. Das ist die Empfehlung einer Arbeitsschutzstelle und kein Studienergebnis — und es unterscheidet die Mikropause von einer längeren Pause oder der Mittagspause. []

Warum die Pausen kurz und häufig sind

Die Belastung der Bildschirmarbeit summiert sich als nicht-neutrale Haltung mal Zeit; eine Mikropause unterbricht die Last, bevor sie sich summiert hat. Die Pausenprogramme in der Übersichtsarbeit waren in Dauer und Takt sehr unterschiedlich — dort liegt ihr Ergebnis nicht. Gefunden hat sie: Was hilft, sind aktive Pausen mit Haltungswechsel oder leichter Bewegung; sie können Beschwerden lindern, und ein Nachteil für die Leistung hat sich in den Studien nicht gezeigt. []

Was du in diesen 30–60 Sekunden tust

Wie oft — und wie lange in einer Haltung

Ein praktischer Takt ist etwa alle 20 Minuten eine Mikropause von 30–60 Sekunden, um wiederholte Tätigkeiten und statische Haltungen zu unterbrechen. Und bleib nicht zu lange in einer Position: Muskeln ermüden, wenn du länger als etwa eine Stunde sitzt — oder stehst. []

Das Schwierige an Mikropausen war nie das Was — sondern daran zu denken, sie überhaupt zu machen. UpSensei baut auf der Annahme auf (unserer eigenen, kein Ergebnis der oben zitierten Quellen), dass man bei tiefer Konzentration den eigenen Körper nicht mehr wahrnimmt — der Hinweis muss also von woanders kommen.

Quellen